Peter, DM3VL, hatte sich die Ertüchtigung unserer Antenne für das Top-Band vorgenommen. Der bisher verwendete Viertelwellen-Sloper zeigte sehr schlechte Anpassungsverhältnisse. Im Juli und August durchgeführte Versuche mit Längenänderung oder konstruktiven Veränderungen brachten auch nicht das erwünschte Ergebnis. Also schlug er vor, die Antenne komplett neu als Inverted-L aufzubauen.

Nach Vorversuchen rief Peter über unseren Mailverteiler zur Antennenbauaktion für Sonntag, den 22.09.2019 auf. Peter, DO2FN, und Wolf, DL6JZ, sagten ihre Mitwirkung zu. Letzterer hatte inzwischen auch neuen Draht für den Horizontalteil beschafft. Damit war die absolute Mindestpersonalstärke erreicht. Am Sonntagmorgen kam noch Manfred, DL4DZL, mehr zufällig dazu. Er wollte eigentlich funken, änderte aber sofort seinen Plan. Damit hatten wir an jedem Ende der Antenne zwei Mann und damit ging das Hin- und Her-Ziehen deutlich schneller.

Im Laufe des Vormittags kam dann noch Vladimir, DL9VS, zur Unterstützung. Er will Mitglied in unserem Ortsverband werden. So konnte Manfred unbesorgt (und hoffentlich pünktlich) nach Hause zum Mittagessen fahren.

DM3VL auf dem Mast; DO2FN und DL9VS am anderen Ende
DM3VL auf dem Mast; DO2FN und DL9VS am anderen Ende

Nach mehreren Längenkorrekturen stellte sich das gewünschte Anpassungverhalten ein. Im unteren Teil des Bandes geht das SWV nicht über 2 hinaus, beim Stehwellenminimum liegt der Blindwiderstand unter 5 Ohm.

Der Horizontalteil ist etwa 30 m lang und etwas geneigt, der Vertikalteil besteht aus etwa 10 m Draht in zwei Meter Entfernung vom Stahlgittermast. Über das Strahlungsverhalten können uns dann erst die QSO in den nächsten Tagen Auskunft geben.