CM 2022 beendet, fulminanter Start in die Saison 2023

Nunmehr liegen alle Endergebnisse der CM 2022 vor und unser Ortsverband kann ein respektables Ergebnis vermelden:

  • 8. Platz in der CM 2022 Classic sowie
  • 5. Platz in der CM 2022 Open.

Bis zum Weihnachtscontest lagen wir noch mit knappem Vorsprung auf dem vierten Platz in der Open-Kategorie. Aber mit starker Beteiligung überholte uns der OV B13.

Folgende OV-Mitglieder trugen durch ihre eingereichten Logs zu diesem Ergebnis bei:

DD5VL, DG0LFF, DH1DM, DH5YM, DJ5CW, DK3DUA, DL1DXA, DL1VPL, DL2DX, DL2VLA, DL3JAN, DL4DTU, DL5DTG, DL6JZ, DL9DX, DM2LCT, DM3F, DM3VL, DM5GG.

Herzlichen Dank und weiter so!

Und gleich nach dem letzten 2022er Contest war auch der Start in die Saison 2023. Zum DARC-10M-Contest reichten 12 OV-Mitglieder ihr Log ein. Das sind genauso so viele wie im Vorjahr, aber diesmal mit höherer „Effizienz“. Nach den Rohergebissen liegen wir in Classic auf Platz 1, in der Open-Wertung leider nur auf dem 6. Platz. Drei oder vier eingereichte Logs mehr hätten das Gesamtergebnis deutlich verbesset!

In der Open-Wertung haben wir etwa 5 % mehr CM-Punkte als 2022. Ein sehr schöner Start!

Der jeweils aktuelle Stand ist auf unserer CM-Seite einzusehen.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch

Santa Claus

Santa Claus

Ich wünsche allen OV-Mitgliedern, ihren Familien sowie den Besuchern unserer Seite ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023.

Trotz aller Probleme hatten wir doch ein weitgehend gutes Jahr 2022. In der Clubmeisterschaft konnten wir uns dank großer Anstrengungen vieler Beteiligter verbessern, Auch die Technik unserer Klubstation haben wir instand gehalten und ausgebaut.

Neben viel Zeit im Familienkreis werden einige von uns vielleicht am Weihnachtscontest teilnehmen, UKW- und KW-DXer ihren Punktestand verbessern und andere werden Technikprojekte vollenden oder neue entwerfen. Dabei wünsche ich viel Spaß.
Und ich denke, auf dieser Grundlage können wir recht optimistisch in die Zukunft sehen und weitere Pläne schmieden.

Schon Anfang Januar gibt es mit dem 10M-Contest die erste neue Herausforderung für unseren Ortsverband.

73
Wolf, DL6JZ
OVV S07

Antennenarbeiten am 31.10.2022

Für den 31.10.2022 hatten sich Sebastian (DD5VL), Fred (DH5FS), Matthias (DK5MG), Michael (DL1DUO), Rolf (DM1HP) und ich verbredet, um die Antennenkabel für die UKW-Antennen zu erneuern. Bereits bei den letzten Arbeiten vor ein paar Monaten mussten wir feststellen, dass zumindest eines der Kabel innen korrodiert war. Und vor drei Wochen spendete Steffen (DH1DM) zwei genügend lange Ringe H2000. Vielen Dank, Steffen.

Das Wetter war fantastisch, fast zu schön für derartig profane Sachen. Und so ging es mit guter Laune zur Sache. Das größte Problem war, dass die Kabel durch je ein 12 mm großes Loch in der Shack-Wand direkt am Stationstisch nach drinnen führen. Und diese Löcher sind nicht von außen erreichbar (3 Meter unterhalb der Turmplattform und auf das Schieferdach des Gebäudes nebenan traut sich keiner rauf) . So blieb nur die Möglichkeit, oben auf dem Dach das neue Kabel an das alte anzulöten und dann alles im Shack runter nach innen zu ziehen. Bei Sonnenschein und Windstille klappte dann auch das Anlöten. Nach einer guten Stunde endeten beide neuen Kabel im Shack. Und wieder einmal hatte niemand vorher daran gedacht, die Führung der alten Kabel um den Horizontal-/Vertikalrotor herum zu dokumentieren. Also bedurfte es dreier Versuche Mast hoch – Antennen drehen – Mast runter, auch diesen Teil ordentlich zu vollenden.

31.10.2022: Reparatur der UKW-Antennenkabel

31.10.2022: Reparatur der UKW-Antennenkabel

Auf dem Bild ist zu sehen wie fünf Mann den Mast aufrichten. Bei sechs Leuten hat sogar einer die Hände zum Fotografieren frei.

Allen Beteiligten herzlichen Dank für ihren Einsatz.

Türen auf mit der Maus – Spannende Verbindungen

Türen auf mit der Maus 2022

Türen auf mit der Maus 2022

Die traditionelle jährliche Türöffner-Aktion der „Sendung mit der Maus“ des WDR fand in diesem Jahr 2022 unter dem Motto „Spannende Verbindungen“ statt. Das Motto passt natürlich perfekt zu uns und so rief der DARC e. V. die Ortsverbände auf, sich mit kindgerechten Maßnahmen zu beteiligen. Nach einer Rundmail im DL0TUD-Verteiler meldeten sich Sebastian (DD5VL), Mario (DH5YM) und Claus (DG4VN) mit Ideen. Potenzial war da, so meldete ich unsere Klubstation per Webformular beim Westdeutschen Rundfunk an. Nach gut zwei Wochen war unsere Anmeldung freigeschaltet und es kamen die ersten Anmeldungen. Allerdings nur drei, dann war Ruhe. Die Vorbereitungen gingen weiter, Bausätze wurden besorgt, Infomaterial erstellt u. v. a. m.

Fünf Tage vor dem Termin waren immer noch keine neuen Anmeldungen eingegangen. Jetzt registrierte ich unser Angebot auf „Augusto“, dem Web-Veranstaltungskalender der Sächsischen Zeitung und der Bann war gebrochen.

Am Morgen des 3. Oktober fanden sich DD5VL, DG4VN, DH5FS, DM3VL und DL6JZ  in der Klubstation ein. Wir haben Lötstationen und Werkzeug bereit gestellt und die Funkstationen und Computer warmlaufen lassen. Mario (DH5YM) fiel leider kurzfristig nach Unfall aus. Gute Besserung, Mario.

Ab 10.00 Uhr haben wir dann in drei Durchgängen insgesamt etwa 16 Kinder und ihre Begleitpersonen betreut. Zentrale Aktivität war der Aufbau eines Morsesummers. Das hatte Sebastian (DD5VL) akribisch vorbereitet. Die Mädchen und Jungs waren mit Feuereifer bei der Sache. Die Eltern haben gestaunt und wollten wisssen, wo es so etwas zu kaufen gibt.

Der fertige Morsesummer

Der fertige Morsesummer

Daneben erklärten wir unsere Technik, beantworteten Fragen zum Amateurfunk. Da war sehr viel Neugier im Raum. Kinder und Erwachsene lauschten dem Funkverkehr. Morsezeichen faszinierten besonders. Mutige Jungs und Mädchen funkten über QO-100.

Neben dem Morsesummer bekamen die Kinder eine schöne Urkunde sowie das Buchstabier- und das Morsealphabet als Erinnerung mit nach Hause.

Feedback: Alle Teilnehmer hatten Spaß und erfuhren viel Interessantes.

PS: Da die Einhaltung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten recht kompliziert ist verzichten wie hier auf weitere Bilder.

SSB-Fieldday und VHF-Contest

Am ersten September-Wochenende finden traditionsgemäß zwei Wettkämpfe für die Clubmeisterschaft quasi zeitgleich statt. Zum einen der IARU-Region1-VHF-Contest nur auf 144 MHz und zum anderen der SSB-Fieldday. Während der erstere sehr beliebt ist, ist der Fieldday eher etwas für Spezialisten. 24 Stunden Funkbetrieb abseits von Stromanschluss und fest montierten Antennen ist schon eine Herausforderung.

Um möglichst viele Punkte für unseren OV einzufahren organisierte Fred (DH5FS) eine Kombiaktion auf dem Hirtstein. Dabei waren diesmal Sebastian (DD5VL), Henrik (DG0LFF) mit seinem Luxus-Shack im Trailer, Fred mit dem Schlüssel für das Gerätelager, Wolf (DL6JZ) und Marcel (DL9DX), der sich als OV-Neuzugang gleich voll mit einbringen wollte.

Pünktlich zum Contestbeginn waren betriebsbereit:

  • Für Kurzwelle eine 2x40m-Inv Vee mit Hühnerleiter und Spitzenhöhe ca. 13 Meter, ein K3 sowie Notebook mit WinTest und
  • Für 144 MHz zwei Antennengruppen mit je zwei gestockten Yagis, sowie PA, IC-9700 und Notebook.
September 2022: Mast mit Inv Vee und Abspannungen und die UKW-Gruppen

September 2022: Mast mit Inv Vee und Abspannungen und die UKW-Gruppen


September 2022: KW-Station mit Benzinaggregat (links, rot)

September 2022: KW-Station mit Benzinaggregat (links, rot)

Den SSB-Fieldday bestritten wir als DM3F/P in der Kategorie Multi OP, Low Power, Unassisted (Restricted). Die conds auf den höheren Bändern waren relativ schlecht. Insgesamt erreichten wir aber die 700 QSOs, die als unser selbst gestecktes Ziel standen.

Am VHF-Contest nahm jeder der Mitstreiter unter eigenem Rufzeichen teil.

Die Stimmung war sehr gut, das Wetter phantastsch. Nach 24 Stunden Wettkampf und dem Abbau waren alle müde aber zufrieden.

vlnr: DH5FS, DL9DX, DL6JZ, DD5VL, DG0LFF

September 2022: DH5FS, DL9DX, DL6JZ, DD5VL, DG0LFF (vlnr)

WAE-CW und nächste Conteste (2)

Die Rohergebnisse des WAE-CW-Contests 2022 sind veröffentlicht. Mit acht eingereichten Logs und zum Teil herausragenden Platzierungen (vor allem DM5GG, DM3F) konnten wir unseren Stand sowohl in der CM Classic (jetzt 9) als auch der CM Open (jetzt 6) um jeweils einen Platz verbessern. Und die Plätze vor uns sind nicht weit entfernt.Da geht noch was.

Für das erste September-Wochenende ist eine größere Gemeinschaftsaktion auf dem Hirtstein geplant. Der SSB-Fieldday wird als Multi-OP-Aktivität durchgeführt, während die jeweils freien Akteure in der Single-Op-Kategorie im 2M-September-Contest Punkte erkämpfen wollen.

Und an alle anderen geht der Appell: Bitte macht im UKW-Contest so viele QSOs wie möglich, egal ob 5 oder 150. Und reicht dann das Log ein.

Arbeiten an den UKW-Antennen

An einer Amateurfunkstation gibt es immer etwas zu tun. Und erst recht an einer Klubstation. So hatten wir beim Aufbau unserer neuen UKW-Antennen feststellen müssen, dass die 2M-Antenne beim Drehen mit der Mastabspannung kollidiert, wenn der Elevationswinkel 60 Grad übersteigt. Sie ist eben etwas länger als die alte Antenne.

Bisher waren Corona und Wetter gegen uns. Aber am 23.04.2022 passte alles wieder zusammen und Sebastian (DD5VL), Volker (DL6DVU), Peter (DM3VL) und Wolf (DL6JZ) trafen sich bei perfektem Antennenbauwetter an der Klubstation DL0TUD.

Arbeiten an den UKW-Antennen

Arbeiten an den UKW-Antennen

  • Der Angriffspunkt der Mastabspannung wurde etwas nach unten versetzt.
  • Der von Norbert (DL4DTU) neu abgeglichene Mast-VV für 70CM wurde wieder eingebaut, dafür der für 2M zum Abgleich erst einmal ausgebaut.
  • Die Führung der Speisekabel wurde optimiert und ein korrodierter N-Stecker ausgewechselt.

Leider mussten wir dabei feststellen, dass der Außenleiter der Speisekabel Korrosionserscheinungen zeigt. Also: siehe ganz oben!

Satellitenfunk bei DL0TUD

Bereits bei der Erstinstallation der UKW-Station in den 1990er Jahren wurde dem Satellitenbetrieb Rechnung getragen. Der Horizontal-/Vertikalrotor konnte über ein IF-100 PC-gesteurt werden, die Antennen waren Kreuzyagis mit zirkularer Polarisationund der Transceiver FT-736 hat eine SAT-Funktion.
Das Rotorinterface IF-100 funktioniert nicht mehr unter Windows10 (LPT-Anschluss), die Linux-Lösung ist für eine Klubstation zu haklig. Und der FT-736 steuert die 2019 aufgebaute QO-100-Anlage. Damit nicht immer alle Anschlüsse umgesteckt werden müssen, kauften wir einen gebrauchten FT-847 für den „terrestrischen“ Funk, auch mit Blick auf dessen SAT-Funktion. Ergänzt mit Netzteil, WinKeyer, CAT- und Digi-Interface ist zumindest grundsätzlich Betrieb in allen Sendearten auf 2M und 70CM möglich.
Der Spaß ist jedoch recht begrenzt. Und das nicht einmal vorrangig durch die recht geringe Sendeleistung von 50 Watt. Sondern der Standort als solcher ist ausbreitungsmäßig nicht ideal. Nach Süden steigt das Gelände erst einmal stark an und dann kommt hinter der Südhöhe noch das Erzgebirge. Außerdem führt die Lage innerhalb des TU-Campus zu einem sehr hohen Störpegel.
Also entstand die Idee, den Betrieb über erdumlaufende Satelliten wieder zu aufzunehmen. Wir beschafften ein Rotor-Interface von funkbox.de und erneuerten Ende 2021 die alten Kreuzyagis.
Sebastian (DD5VL) und Wolf (DL6JZ) übernahmen die Aufgabe, das Gesamte zum Spielen zu bringen. Die WinRotor-Software war rasch installiert, das Kalibrieren des Rotors klappte auch nach einigen Versuchen.
Für die Satellitenverfolgung und Transceiversteuerung wollten wir SatPC32 verwenden. Die meisten anderen verfügbaren Programme waren recht alt und schienen ungepflegt zu sein.
Bei der Installation und Inbetriebnahme von SatPC32 machten wir eine unangenehme Erfahrung: Die Nutzung ist nur durch den PC-Benutzer möglich, der die Software auch installiert hat. Das liegt am Speicherort der Benutzerdaten und den damit fehlenden Schreibrechten für andere Benutzer. Na gut, nicht schön, aber zur Not geht’s.
Relativ leicht war die Konfiguration für die Interaktion mit dem Rotorinterface. So folgten die beiden Antennen schon bald der Satellitenbahn. Das war schön anzusehen. Nur der FT-847 zeigte keine weitere Reaktion als die Aktivierung der SAT-Funktion. Noch einmal die Hilfe-Datei studiert und einen Haken im Konfigurationsmenü an der richtigen Stelle gesetzt, das Radio zeigte bei einigen wenigen Satelliten zwar Reaktion, folgte aber nicht wirklich der Dopplerverschiebung.
Beim wiederholten Studium der SatPC32-Hilfedatei stieß ich auf die Aussage, dass die Korrektur der Dopplerverschiebung nur dann erfolgen kann, wenn die hierfür erforderlichen Daten für den jeweiligen Satelliten auch in der Datei DOPPLER.SQF eingetragen sind. Nachdem ich die Datei gefunden und in Notepad++ geöffnet hatte war alles klar. Die Liste der Einträge war relativ kurz und einige relevante Sats fehlten. Unter http://www.ne.jp/asahi/hamradio/je9pel/Doppler.sqf fand ich eine deutlich ausführlichere Auflistung. Diese in die Datei kopiert und der nächste Versuch konnte starten.

Screenshot: SatPC32

Screenshot: SatPC32

Das Ergebnis waren erst drei QSOs über AO-73, dann drei weitere über RS-44. Und das ganze innerhalb von acht Minuten. Leider war gerade niemand in Afrika auf RS-44 QRV, hi.

Damit ist die grundsätzliche Funktionsfähigkeit da, die Feinheiten kommen mit der Zeit.

Erneuerung der Antennen für 2M/70CM

Die beiden Kreuzyagis für 2M und für 70CM wurden wohl Mitte der 90er Jahre installiert. Vor allem die Anschlusskästen für die Einspeisung waren undicht. Und so stand eine Erneuerung an. Eine Online-Umfrage unter den OV-Mitgliedern ergab, dass die meisten Interessenten wieder getrennte Kreuzyagis für beide Bänder wünschten. Die Wahl fiel auf wimo-Antennen wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Und es gibt gleich die richtigen Phasenleitungen für zirkulare Polarisation dazu. Standort und Störpegel erlauben sowieso keine Hochleistungsergebnisse, so dass wir wieder auf eine Polarisationsumschaltung verzichten können. Im Oktober erfolgte die Beschaffung.

Für das Umlegen und Wiederaufrichten des Antennenmastes werden drei Leute benötigt. So trafen sich am 16.11.2021 (Dienstag) Sebastian (DD5VL), Volker (DL6DVU) und Wolf (DL6JZ) zur Montage. Das Wetter war perfekt, zwar kühl, aber trocken und windstill. Zeitweise war sogar die Sonne da. Während der Zusammenbau der 2 x 10 Elemente für die 2M-Antenne recht zügig verlief, dauerte es mit den 2 x 18 für 70CM deutlich länger.

 

DD5VL (vorn) und DL6JZ bei der Montage der Antennen

DD5VL (vorn) und DL6JZ bei der Montage der Antennen

Allerdings stellten wir bei der Befestigung am Mast fest, dass für die Speiseleitungen noch Optimierungsbedarf bestand (korrodierte HF-Stecker sowie unzweckmäßige Kabelführung). Auch der Zustand der Mast-VV war noch unklar. Es war schon recht spät, die Dämmerung stand kurz bevor. Also bauten wir die Einspeisung nach dem bisherigen Stand wieder zusammen und wussten, ein weiterer Einsatz ist nötig.

Deshalb kamen am 04.12.2021 Sebastian (DD5VL) und Wolf (DL6JZ) wieder zum Klub. Dieses Mal war Peter (DO2FN) als Verstärkung dabei. Jetzt war das Wetter nicht so toll, Schneeregen, aber Plusgrade und kein Wind. Als erstes wurden die Mast-VV gecheckt. Der für 2M zeigte Leben, der für 70CM war tot. Danach ging es auf die Dachplattform zum Rutschtest. Alle drei Paar Schuhe bestanden diesen. Nachdem der Mast umgelegt war wurde der 70CM-Mast-VV ausgebaut und wir überlegten die zweckmäßigste Kabelführung.

DO2FN (links) und DD5VL befestigen die Speiseleitungen

DO2FN (links) und DD5VL befestigen die Speiseleitungen

Wolf wechselte zwei vergammelte Stecker aus. Dann befestigten Sebastian und Peter die Speiseleitungen und umwickelten alle HF-Stecker mit Vulkanisierband. Das hat sich bei uns als sehr guter Wetterschutz bewährt. Der Mast wurde aufgerichtet und die Antennen rundherum gedreht. Die ganze Aktion dauerte gut zwei Stunden.

Diesmal wollten wir auf den Praxistest nicht verzichten. Wolf rief mit 50 Watt Output auf 2M in FT8 CQ in verschiedene Richtungen. Eine ganze Reihe Skimmer konnten das Signal decodieren:

CQ-Rufe auf 2M in FT8 mit 50 Watt

CQ-Rufe auf 2M in FT8 mit 50 Watt

Ein paar QSOs kamen auch herum.