UKW07 Contest

Am ersten vollen Juli Wochenende findet wieder der DARC VHF/UHF/Mikrowellenwettbewerb statt.
Externer Link zur Ausschreibung
Termin: 02.07.2022, 1400 UTC bis 03.07.2022, 1400 UTC
Bänder: 144MHz bis >300 GHz

Für eine Aktivierung des Hirtstein werden noch Mitstreiter gesucht! Falls Interesse besteht meldet Euch bitte bei Fred, DH5FS.
Der Contest zählt für die beiden CM-Wertungen und für den UKW-Contestpokal. Für die CM wird jeweils das beste Band pro Rufzeichen gewertet. Für den UKW-Contestpokal gehen alle eingereichten Logs in die Wertung!

CW Fieldday und Mikrowellen Contest

Der CW Fieldday und der Juni Mikrowellen Contest sind Geschichte. Vom Hirtstein wurde unter DM3F/p auf Kurzwelle gefunkt (mit Stromversorgung aus Wind und Sonne), sowie unter verschiedenen Calls von 23cm bis 10GHz.

Update: In der CM open stehen wir jetzt auf Platz 7, in der CM classic auf Platz 9 und im UKW Contest Pokal konnten wir uns auf Platz 8 verbessern.

Fieldday auf dem Hirtstein

Fieldday auf dem Hirtstein

Arbeiten an den UKW-Antennen

An einer Amateurfunkstation gibt es immer etwas zu tun. Und erst recht an einer Klubstation. So hatten wir beim Aufbau unserer neuen UKW-Antennen feststellen müssen, dass die 2M-Antenne beim Drehen mit der Mastabspannung kollidiert, wenn der Elevationswinkel 60 Grad übersteigt. Sie ist eben etwas länger als die alte Antenne.

Bisher waren Corona und Wetter gegen uns. Aber am 23.04.2022 passte alles wieder zusammen und Sebastian (DD5VL), Volker (DL6DVU), Peter (DM3VL) und Wolf (DL6JZ) trafen sich bei perfektem Antennenbauwetter an der Klubstation DL0TUD.

Arbeiten an den UKW-Antennen

Arbeiten an den UKW-Antennen

  • Der Angriffspunkt der Mastabspannung wurde etwas nach unten versetzt.
  • Der von Norbert (DL4DTU) neu abgeglichene Mast-VV für 70CM wurde wieder eingebaut, dafür der für 2M zum Abgleich erst einmal ausgebaut.
  • Die Führung der Speisekabel wurde optimiert und ein korrodierter N-Stecker ausgewechselt.

Leider mussten wir dabei feststellen, dass der Außenleiter der Speisekabel Korrosionserscheinungen zeigt. Also: siehe ganz oben!

Satellitenfunk bei DL0TUD

Bereits bei der Erstinstallation der UKW-Station in den 1990er Jahren wurde dem Satellitenbetrieb Rechnung getragen. Der Horizontal-/Vertikalrotor konnte über ein IF-100 PC-gesteurt werden, die Antennen waren Kreuzyagis mit zirkularer Polarisationund der Transceiver FT-736 hat eine SAT-Funktion.
Das Rotorinterface IF-100 funktioniert nicht mehr unter Windows10 (LPT-Anschluss), die Linux-Lösung ist für eine Klubstation zu haklig. Und der FT-736 steuert die 2019 aufgebaute QO-100-Anlage. Damit nicht immer alle Anschlüsse umgesteckt werden müssen, kauften wir einen gebrauchten FT-847 für den „terrestrischen“ Funk, auch mit Blick auf dessen SAT-Funktion. Ergänzt mit Netzteil, WinKeyer, CAT- und Digi-Interface ist zumindest grundsätzlich Betrieb in allen Sendearten auf 2M und 70CM möglich.
Der Spaß ist jedoch recht begrenzt. Und das nicht einmal vorrangig durch die recht geringe Sendeleistung von 50 Watt. Sondern der Standort als solcher ist ausbreitungsmäßig nicht ideal. Nach Süden steigt das Gelände erst einmal stark an und dann kommt hinter der Südhöhe noch das Erzgebirge. Außerdem führt die Lage innerhalb des TU-Campus zu einem sehr hohen Störpegel.
Also entstand die Idee, den Betrieb über erdumlaufende Satelliten wieder zu aufzunehmen. Wir beschafften ein Rotor-Interface von funkbox.de und erneuerten Ende 2021 die alten Kreuzyagis.
Sebastian (DD5VL) und Wolf (DL6JZ) übernahmen die Aufgabe, das Gesamte zum Spielen zu bringen. Die WinRotor-Software war rasch installiert, das Kalibrieren des Rotors klappte auch nach einigen Versuchen.
Für die Satellitenverfolgung und Transceiversteuerung wollten wir SatPC32 verwenden. Die meisten anderen verfügbaren Programme waren recht alt und schienen ungepflegt zu sein.
Bei der Installation und Inbetriebnahme von SatPC32 machten wir eine unangenehme Erfahrung: Die Nutzung ist nur durch den PC-Benutzer möglich, der die Software auch installiert hat. Das liegt am Speicherort der Benutzerdaten und den damit fehlenden Schreibrechten für andere Benutzer. Na gut, nicht schön, aber zur Not geht’s.
Relativ leicht war die Konfiguration für die Interaktion mit dem Rotorinterface. So folgten die beiden Antennen schon bald der Satellitenbahn. Das war schön anzusehen. Nur der FT-847 zeigte keine weitere Reaktion als die Aktivierung der SAT-Funktion. Noch einmal die Hilfe-Datei studiert und einen Haken im Konfigurationsmenü an der richtigen Stelle gesetzt, das Radio zeigte bei einigen wenigen Satelliten zwar Reaktion, folgte aber nicht wirklich der Dopplerverschiebung.
Beim wiederholten Studium der SatPC32-Hilfedatei stieß ich auf die Aussage, dass die Korrektur der Dopplerverschiebung nur dann erfolgen kann, wenn die hierfür erforderlichen Daten für den jeweiligen Satelliten auch in der Datei DOPPLER.SQF eingetragen sind. Nachdem ich die Datei gefunden und in Notepad++ geöffnet hatte war alles klar. Die Liste der Einträge war relativ kurz und einige relevante Sats fehlten. Unter http://www.ne.jp/asahi/hamradio/je9pel/Doppler.sqf fand ich eine deutlich ausführlichere Auflistung. Diese in die Datei kopiert und der nächste Versuch konnte starten.

Screenshot: SatPC32

Screenshot: SatPC32

Das Ergebnis waren erst drei QSOs über AO-73, dann drei weitere über RS-44. Und das ganze innerhalb von acht Minuten. Leider war gerade niemand in Afrika auf RS-44 QRV, hi.

Damit ist die grundsätzliche Funktionsfähigkeit da, die Feinheiten kommen mit der Zeit.

Erneuerung der Antennen für 2M/70CM

Die beiden Kreuzyagis für 2M und für 70CM wurden wohl Mitte der 90er Jahre installiert. Vor allem die Anschlusskästen für die Einspeisung waren undicht. Und so stand eine Erneuerung an. Eine Online-Umfrage unter den OV-Mitgliedern ergab, dass die meisten Interessenten wieder getrennte Kreuzyagis für beide Bänder wünschten. Die Wahl fiel auf wimo-Antennen wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Und es gibt gleich die richtigen Phasenleitungen für zirkulare Polarisation dazu. Standort und Störpegel erlauben sowieso keine Hochleistungsergebnisse, so dass wir wieder auf eine Polarisationsumschaltung verzichten können. Im Oktober erfolgte die Beschaffung.

Für das Umlegen und Wiederaufrichten des Antennenmastes werden drei Leute benötigt. So trafen sich am 16.11.2021 (Dienstag) Sebastian (DD5VL), Volker (DL6DVU) und Wolf (DL6JZ) zur Montage. Das Wetter war perfekt, zwar kühl, aber trocken und windstill. Zeitweise war sogar die Sonne da. Während der Zusammenbau der 2 x 10 Elemente für die 2M-Antenne recht zügig verlief, dauerte es mit den 2 x 18 für 70CM deutlich länger.

 

DD5VL (vorn) und DL6JZ bei der Montage der Antennen

DD5VL (vorn) und DL6JZ bei der Montage der Antennen

Allerdings stellten wir bei der Befestigung am Mast fest, dass für die Speiseleitungen noch Optimierungsbedarf bestand (korrodierte HF-Stecker sowie unzweckmäßige Kabelführung). Auch der Zustand der Mast-VV war noch unklar. Es war schon recht spät, die Dämmerung stand kurz bevor. Also bauten wir die Einspeisung nach dem bisherigen Stand wieder zusammen und wussten, ein weiterer Einsatz ist nötig.

Deshalb kamen am 04.12.2021 Sebastian (DD5VL) und Wolf (DL6JZ) wieder zum Klub. Dieses Mal war Peter (DO2FN) als Verstärkung dabei. Jetzt war das Wetter nicht so toll, Schneeregen, aber Plusgrade und kein Wind. Als erstes wurden die Mast-VV gecheckt. Der für 2M zeigte Leben, der für 70CM war tot. Danach ging es auf die Dachplattform zum Rutschtest. Alle drei Paar Schuhe bestanden diesen. Nachdem der Mast umgelegt war wurde der 70CM-Mast-VV ausgebaut und wir überlegten die zweckmäßigste Kabelführung.

DO2FN (links) und DD5VL befestigen die Speiseleitungen

DO2FN (links) und DD5VL befestigen die Speiseleitungen

Wolf wechselte zwei vergammelte Stecker aus. Dann befestigten Sebastian und Peter die Speiseleitungen und umwickelten alle HF-Stecker mit Vulkanisierband. Das hat sich bei uns als sehr guter Wetterschutz bewährt. Der Mast wurde aufgerichtet und die Antennen rundherum gedreht. Die ganze Aktion dauerte gut zwei Stunden.

Diesmal wollten wir auf den Praxistest nicht verzichten. Wolf rief mit 50 Watt Output auf 2M in FT8 CQ in verschiedene Richtungen. Eine ganze Reihe Skimmer konnten das Signal decodieren:

CQ-Rufe auf 2M in FT8 mit 50 Watt

CQ-Rufe auf 2M in FT8 mit 50 Watt

Ein paar QSOs kamen auch herum.

Zwischenergebnisse CM*

Die Zwischenergebnisse der modifizierten Clubmeisterschaft findet Ihr hier:
https://www.dxhf.darc.de/~cm/user.cgi?fc=cm_stand&form=referat&lang=de&jahr=0&stern=1
Das Vorläufige Ergebnis vom Mai Contest findet sich hier:
http://ukw-funksport.darc.de/ukw/result/2020/2020-05/result/preliminary_score.html
Speziell ist hier der 12.Platz auf 2m von Henrik DG0LFF hervorzuheben.
Der nächste für die CM* gewertete Contest ist der DARC Mikrowellen-Wettbewerb am 6.+7.Juni (23cm und aufwärts).

DUR April

Hallo Funkfreunde, aufgrund der unterschiedlichen Erlasse/Gesetze in den Bundesländern und in den europäischen Staaten wird der April-DUR-Wettbewerb nicht als Contest, sondern als „Just-for-Fun-Aktivität“ durchgeführt. Ich werde alle Logs veröffentlichen, aber nicht in die Jahreswertung übernehmen.   Also, bitte seit aktiv (von zu Hause aus, oder aus dem Auto oder…) und beachtet die regionalen Vorschriften. Bsp.: Hier in Thüringen sind Ausflüge immer noch erlaubt, in Sachsen werden sogar die Wanderparkplätze gesperrt… Wie es in OK, HA und 9A ist, ist mir leider nicht bekannt.   Bitte sendet auch Bauanleitungen/Fotos von Euren GHz-Projekten.   Als Ersatz für die dann fehlende Wertung könnte man den SFBT mit einfügen (als Vorschlag).  

73 de Jens dh0ls  

PS.: Die März-Auswertung kommt wie gewohnt, Urkunden und Pokale für 2019 kommen später, da die Druckwerkstatt derzeit nicht arbeitet.

Wieder befristeter Zugang zu 4m Band

Nachdem die befristete Genehmigung zum Betrieb auf 70MHz Ende 2019 ausgelaufen war, hat die Bundesnetzagentur im Amtsblatt 1-2020 eine neue Genehmigung veröffentlicht.
Damit ist bis 31.12.2020 wieder Betrieb von 70,150 – 70,200 MHz möglich. An den Betriebsparametern hat sich nichts geändert. Die maximal zulässige Bandbreite beträgt 12kHz, die Leistung 25W ERP und ausschliesslich horizontale Antennenpolarisation. Bitte beachtet, dass andere Nutzer des Bandes nicht gestört werden dürfen und eine Logbuchpflicht besteht.

Weitere Details findet Ihr auf Seite 29 des Amtsblattes:
https://www.bnetza-amtsblatt.de/download/26

DM7A im Marconi Contest

Letztes Wochenende haben wir vom Hirtstein in JO60OM am Marconi Memorial Contest teilgenommen. Dabei waren DH5FS, DL2MRE, DG0LFF, DH1DM, DG2DWL und DH5YM. Zum Schluss standen ca. 500 QSO mit 168000 Punkten im Log. Das ODX lag mit SM6BFE bei etwas über 900km.

Mehr hier:

http://dl0tud.tu-dresden.de/dm7a/results/19nov.html

Vorläufige Claimed Scores:

http://ukw-funksport.darc.de/ukw/result/2019/2019-11/result/preliminary_score.html

Station und Antennen im Marconi Contest 2019 in JO60OM